15.07.2023, 21:24 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.03.2025, 17:11 von Adriano Sánchez.)
The Division |
Das Abkommen zwischen Vampiren und Menschen wirft Fragen auf: Ist ein Miteinander mit solch überlegenen Wesen wirklich gesund? Um Menschen zu stärken und Vampire zu schwächen, entstand "The Division" – eine geheime Organisation voller Mythen, ähnlich wie Area 51. Doch nur ihre Mitglieder wissen, wo sich ihr illegaler Komplex befindet. Von der US-Regierung gegründet, jagen die Division-Agenten im Verborgenen Vampire, nehmen sie gefangen und erforschen ihre Schwächen. In den Katakomben unter dem Manhattan Municipal Building manipulieren sie die Regierung, schüren Hass und eliminieren Bündnisbefürworter. Das Labor liegt tief unter der Erde und ist nur mit Chipkarte und Geheimcode zugänglich. Sicherheit hat oberste Priorität. Gefangene Vampire dienen als Forschungsobjekte und werden entmenschlicht – ihnen bleiben nur Nummern. Moral spielt keine Rolle, das Ziel ist ihre Ausrottung. Doch nun ist die Division verschwunden – spurlos. Zurück bleiben Phoenixprobanden, allein und unkontrolliert. Ohne Hilfe droht ihnen der Tod. Seit einigen Wochen herrscht in den Katakomben der Division Stille – keine Wissenschaftler, keine Agenten, keine neuen Gefangenen. Doch nun ist jemand zurückgekehrt: Dr. Sánchez. Einst eine Schlüsselfigur der Organisation, war er verantwortlich für die Entwicklung und Freisetzung eines tödlichen Virus, das gezielt Vampire infizieren und vernichten sollte. Doch Sánchez war nicht, was er vorgab zu sein. In Wahrheit war er kein Mensch, sondern ein Shifter – ein übernatürliches Wesen, das sich vor Jahren in die Reihen der Division eingeschlichen hatte. Damals glaubte er, im Namen der Wissenschaft, hinsichtlich seiner Rache zu handeln. Doch jetzt weiß er, dass er einen unverzeihlichen Fehler begangen hat. Getrieben von Reue und dem Wissen um das Leid, das er verursacht hat, kehrt Sánchez an den verlassenen Ort zurück. Die Hallen, einst erfüllt von Schreien und unmenschlichen Experimenten, liegen im Dunkeln. Die Bildschirme der Überwachungsräume flackern, manche Gefängniszellen stehen offen, ihre Insassen längst verschwunden. Doch nicht alle Probanden haben sich in die Welt verteilt, einige sind gerblieben, geschwächt und von den Experimenten gezeichnet. Ihre Körper tragen die Spuren der grausamen Tests, ihre Seelen sind gebrochen. Sánchez hat sich verändert. Er sieht seine Vergangenheit nicht länger als notwendiges Opfer für eine größere Sache, sondern als Tragödie, die nie hätte geschehen dürfen. Er ist nicht mehr der Wissenschaftler, der um jeden Preis forschen wollte – er ist ein Schuldiger, der Wiedergutmachung sucht. Doch was bedeutet Wiedergutmachung in einer Welt, die keinen Platz für Monster hat? Er beschließt, ein Auffanglager zu errichten. Einen geheimen Zufluchtsort, die unter der Division gelitten haben. Hier sollen sie die Folgen der grausamen Experimente überstehen, heilen und eine Chance auf ein neues Leben erhalten. Doch der Schaden, den die Division angerichtet hat, ist weit größer, als er allein bewältigen kann. Viele der ehemaligen Versuchspersonen sind auf der Flucht – verloren, krank, verzweifelt. Die Nebenwirkungen der Genmanipulation, dass er einst erschaffen hat, treiben einige in den Wahnsinn. Andere verlieren ihre Kräfte, werden zu leichten Zielen für Feinde, die ihre Schwäche ausnutzen. Während Sánchez versucht, sein Lager aufzubauen, bleibt eine Frage offen: Wird er die Opfer retten können, bevor es zu spät ist? Oder wird ihn seine Vergangenheit einholen und alles zerstören, was er nun zu schützen versucht? © Beyond The Rules |