27.03.2026, 20:45 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.03.2026, 20:46 von Samantha Hawthorne.)
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Name:
Samantha, Sam Hawthorne
Geburtstag & -ort | Alter:
Hightstown, New Jersey. 31.10.1978 demnach 39 Jahre
Alter laut Aussehen:
Sam sieht aus wie eine Teenagerin oder eine Frau in ihren frühen 20ern. Das liegt an dem dämonischen Blut welches sie langsamer altern lässt.
Rasse:
Halbdämon
Familie:
Mutter: Chelsea Thompson. Ein Sukkubus und Nachtklubtänzerin über die Samantha kaum etwas weiß. Sie verließ Samanthas Vater kurz nach der Schwangerschaft und er ließ nie ein gutes Haar an ihr. Auch wenn er von ihrem wahren Wesen nichts wusste. Samantha war schon immer neugierig mehr über sie zu erfahren und ist auch noch immer auf der Suche nach ihr.
Vater: Harlan Hawthorne. Vietnamveteran und Security. Zudem Samanthas erstes Opfer. Ein handlungsfähiger Alkoholiker der ein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter pflegte. Er sah immer ihre Mutter in ihr wenn er sie ansah und behandelte sie so oft mies. Ließ gerne seinen Frust an ihr aus, besonders wenn er getrunken hatte. Lediglich auf dem Schießstand kamen die beiden miteinander aus und Sam ließ ihn so lange leben wie er ihr nützlich war.
Wohnort:
Manhattan. Ein kleines ein Zimmer Apartment in einem Wohnkomplex. Etwas besseres kann sie sich nicht leisten.
Beruf:
Bedienung in einem Diner ein paar Blocks weiter. Ein Job bei dem kaum einer groß nachfragt war perfekt für Sam. Sie verdient zwar nur wenig, kann aber so über die Runden kommen.
Gesinnung:
Man kann Samantha durchaus als böse betrachten. Hat sie schließlich Freude am töten und manipulieren. Andere Menschen und Wesen beurteilt sie meist nach dem nutzen den sie für sie haben.
Charakter:
Samantha wirkt nach außen hin meistens ruhig und nachdenklich. Gelegentlich auch abweisend. Hin und wieder flirtete sie, entweder um mehr Trinkgeld zu bekommen, oder andere zu manipulieren. Man kann sie durchaus als durchtrieben bezeichnen und aufgrund ihrer Vergangenheit, hegt sie ein gewisses Misstrauen gegenüber der Gesellschaft. Sie besitzt eine schwarze, zynische Art von Humor und nimmt selten ein Blatt vor den Mund.
Aussehen:
Langes, dunkelbraunes Haar welches an den Spitzen blond gefärbt ist. Ein Nasenpiercing ziert ihre Nase. Ihr Kleidungsstile ist eher leger ( Wenn sie nicht gerade auf der Arbeit die typische Schürze einer Kellnerin trägt). Pullis, manchmal bauchfrei, Shirts mit Bandnamen und gerne auch Jeans mit Löchern. Ihre tiefbraunen Augen wirken beinahe schwarz und zwischen ihren Schulterblättern befindet sich ein Tattoo von einem Raben mit blutigen Schwingen.
Spezielle Begabung:
Da Sam zur hälfte eine Sukkubus ist, ist sie in der Lage einen Teil der Energie ihres Sexualpartners zu stehlen, um sich selbst zu stärken. Dann ist sie auch stärker, schneller und widerstandsfähiger als ein gewöhnlicher Mensch. Sie ist in der Lage leichte Halluzinationen hervorzurufen. Das bedeutet, wenn sie einer Person gegenübersteht und dieser in die Augen blickt, kann sie dafür sorgen dass die Person ihr Gesicht vergisst, oder in ihren Bann gezogen wird. Sie also sehr anziehend findet. Sie kann ihrem Opfer auch Angst machen, indem sie ihm eine verzerrte Version ihres Gesichts mit komplett schwarzen Augen zeigt. Diese Fähigkeit wirkt allerdings immer nur auf eine Person gleichzeitig und andere Dämonen oder mächtige Vampire sind dagegen immun. Zudem dürften auch mächtige Hexen dank ihrer magischen Fähigkeiten etwas entgegenzusetzen haben.
Stärken:
Samantha ist eine recht kreative Person, die gerne Gedichte von Edgar Allan Poe liest und auch selber welche schreibt. Auch zeichnet und malt sie gerne. Düstere Bilder vom Tod, Krähen oder anderen dunklen Motiven. Sie ist geübt im Umgang mit Schusswaffen und war hobbymäßig früher öfter auf dem Schießstand. Sie ist in der Lage andere zu manipulieren und für ihre Zwecke auszunutzen.
Schwächen:
Samantha ist geschwächt wenn sie längere Zeit keine Lebensenergie von anderen zieht. Auch wenn sie dies nicht zwingend zum überleben braucht, wie ein echter Sukkubus. Ihr Teint wird fahler und sie erschöpft schneller. Diese Energie beim Sex zu stehlen ist der klassische Weg. Allerdings funktioniert es auch wenn sie jemanden tötet und ihn dabei berührt. Die Lebensenergie geht so von dem sterbenden auf sie über. Zudem ist sie eine Massenmörderin, die Schwierigkeiten damit hat über längere Zeit den Drang des Tötens zu widerstehen.
Lebenslauf:
Samantha wuchs in Hightstown einem Kaff im Bundesstaat New Jersey auf. Ihre Mutter war ein Sukkubus, den ihr Vater auf einer abendlichen Tour durch die Kneipen kennenlernte. Sie arbeitete als Stripperin und fand gefallen daran ihre Gäste zu verführen und ihnen ihre Energie zu rauben. Der Vietnamveteran Harlan war allerdings zäh. Das beeindruckte sie und sie ließ sich auf etwas festeres mit ihm ein.
Als Sam dann allerdings zur Welt kam, bekam Chelsea leichte Panik da sie keinerlei Lust auf die Verantwortung hatte. Ihr zukünftiger Ex würde seine Freude mit dem Balg haben, denn er wusste ja nicht von dem dämonischen Blut welches in Samantha schlummerte. So stahl sie sich heimlich davon und hinterließ einen frustrierten Mann der nun alleine ein Kind großziehen musste. Harlan spielte kurz mit dem Gedanken Samantha den Behörden zu übergeben, doch er verdiente auch nicht die Welt und konnte das Kindergeld gut gebrauchen.
So wuchs das Mädchen in einem eher lieblosen Haushalt auf. Sie hatten nicht viel Geld und lebten am Stadtrand in einem alten, renovierungsbedürftigen Haus. Samantha spielte nur mit Puppen um ihnen die Köpfe abzureißen und die anderen Kinder im Kindergarten und später in der Grundschule, fanden sie unheimlich. Harlan war überfordert und trank öfter. Dann kam es schon mal vor dass er Sam schlug wenn sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hatte.
Zudem wurde Sam von den anderen Kindern an der Schule gemobbt weil sie arm und seltsam war. Ihr einziger Freund war ein schwarzer Rabe der hin und wieder auf ihre Fensterbank flog und sich von ihr füttern ließ. Dann entdeckten ihr Vater und sie doch eine Gemeinsamkeit. Er nahm sie zum Schießen mit und sie schien Talent dafür zu haben. Das waren die wenigen Momente bei denen es sich wie eine richtige Vater Tochter Beziehung anfühlte. Bis er eines Tages seinen Job verlor und auch noch auf andere Art und weise Hand an Sam legte.
Wie oft sie in ihrem dunklen Zimmer hockte, Nirvana oder Alice in Chains hörte und sich wünschte dass alles vorbei wäre. Nevermore. Mittlerweile befand sie sich schon in ihren Teenagerjahren und spürte etwas in sich aufkeimen. Sich für Jungs zu interessieren. Für die Mädels war sie das schießwütige, komische Mädchen und für die Jungs jemand mit dem man sich in geheimen einließ, weil Sam dinge tat die andere Mädels nicht taten. Zum Beispiel von ihrer Lebenskraft zu naschen.
Sie konnte ihre Gabe nicht genau benennen, sie kannte Übernatürliches nur aus Filmen und Büchern. Sie wusste nur dass sie anders war. Sie fühlte sich stärker, ausgeglichener. Bald bekam sie an der Schule den Ruf einer schlampe. Als die Cheerleaderqueen Tiffany sie einmal wieder verspotten wollte, zeigte sich zum ersten mal ihre Gabe Halluzinationen hervorzurufen. Sie blickte das Mädchen tief an und stellte sich vor eine dämonische Fratze zu haben. Für die Cheerleaderin war der Anblick real und sie bekam eine Panikattacke.
Zum ersten mal in ihrem Leben war Samantha cool und sogar Steven, der Schwarm von Tiffany, wollte mit ihr abhängen. Sie wusste nichts davon dass er sie schon lange beobachtete und zwar in form des Raben. Erst entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden, dann eine Beziehung. Zumindest so lange bis seine Tiffany nach und nach die Schule gegen die beiden aufbrachte. Sie streute weiter Gerüchte über Samantha und zog damit auch Stevens Ruf durch den Dreck, da er mit ihr zusammen war.
Schweren Herzens trennte er sich von Sam. Die er schon so lange interessant fand. Er hatte gute Aussichten. Wohlhabende Eltern die ihn unterstützen. Samantha würde da nicht reinpassen. Zudem verhielt sie sich seltsam und machte ihm irgendwie Angst. Er wusste nicht was er damit heraufbeschwor, denn Sam hatte schon länger düstere Fantasien. Solche in denen sie vollkommen die Kontrolle verlor und ein Blutbad anrichtete. Sie wollte Rache. Sie hasste Zurückweisungen. Konnte einfach nicht damit umgehen.
April 1995. Genau ein Jahr nach Kurt Cobains Tod. Ihr Vater schlief tief und fest, als das Armeemesser ihm die Kehle durchtrennte und er mit seinem Blut gurgelte. Samantha beobachtete diesen Anblick fasziniert. Sie hatte noch nie so viel Blut gesehen. Es geschah ihm recht. Nie wieder würden seine dreckigen Finger sie anfassen! Doch die Rechnung war noch lange nicht beglichen. Sie nahm ihn den Schlüssel für den Waffenschrank ab. Dort befand sich eine hübsche Shotgun. Sie steckte das Messer an den Gürtel und steckte das Gewehr mit samt Munition in eine Sporttasche die sie sich umhängte.
Die Schule in der verschlafenen Kleinstadt war auf sowas kaum vorbereitet. Samantha eröffnete sofort das Feuer als sie das Gebäude betrat. Manche bettelten um ihr Leben, andere rannten davon. Sie traute ihren Augen kaum, als sie Steven fliehen sah der sich in einen Raben transformierte. Ihr Geist musste ihr einen Streich spielen. Wäre nicht das erste mal. Nachdem sie blutbespritzt die Schule verließ, hatten zehn Schüler, ein Lehrer und der Hausmeister ihr Leben gelassen. Einige wurden verletzt. Beinahe apathisch ging Samantha nachhause.
Zuhause umklammerte sie, kniend, die Waffe. Hockte auf ihrem Bett, während nebenan ihr toter Vater lag. In der Ferne hörte sie die Sirene die immer näher kamen. "Isn't me, have a seed
Let me clip, your dirty wings…" Sang sie leise und erhob sich um zum Fenster zu gehen. Kurz meinte sie einen Raben vorbeifliegen zu sehen, ehe eine Stimme durch einen Lautsprecher sie aufforderte die Waffe fallen zu lassen und mit erhobenen Händen aus dem Haus zu kommen. Das Geräusch der nachlandende Waffe. Ein Polizist wurde schwer getroffen, ein andere eröffnete ebenfalls das Feuer. Dummerweise war er ein guter Schütze. Samanthas Welt verschwamm in dunkelrot, als die Kugel sie in den Kopf traf.
Sie versank in einen endlosen, verfickten Albtraum. Ein Rabe der sich mit blutigen Schwingen erhob. "Let me clip, your dirty wings…" Die Stimme ihres Vaters in ihrem Geist. "Immer wenn ich dich ansehe sehe ich sie. Mein kleines Mädchen. Komm zu Daddy..." Seine Berührungen, der alkoholgeschwängerte Atem. Schritte. Schritte über den Korridor der Schule. Hinterließen blutige Fußabdrücke. Tiffany drehte sich zu ihr um. Die hälfte ihres Gesichts fehlte. "Schätze jetzt bekomme ich wohl kein gutes Bild mehr für das Jahrbuch." Sie lachte. Emotionslos. "Beschissene, kleine Psycho Schlampe!" Hallte es in ihrem Geist wieder. Psycho, Freak, Schlampe. Steven sprach ruhig zu ihr. "Tut mir leid Sam, aber wir passen einfach nicht zusammen." Ablehnung, frustration. Zitternde Stimmen die um ihr Leben bettelten, Schreie, dann der dumpfe knall einer Schrotflinte und sie öffnete ihre Augen.
Sie lag drei Tage lang im Koma. Die Kugel hatte das Stammhirn zwar verfehlt aber dennoch ein Schädelhirntrauma ausgelöst. Sie sagten dass sie Glück hatte noch am Leben zu sein. Wenn man das Glück nennen wollte. Dann nahm man sie fest. Sie kam in eine psychiatrische Anstalt in New Jersey. Sam wusste dass es vorbei war. Sie war gefangen wie ein Vogel im Käfig. Sie würden sie nie wieder rauslassen und verhindern dass sie sich selbst das Leben nahm. Sie versank in Lethargie und wurde zudem mit Medikamenten ruhig gestellt. Im Aufenthaltsraum flimmerten die Nachrichten über den Fernseher. Weinende Eltern die nach Rache lechzten und die Todesspritze forderten. Samantha seufzte bei dem Gedanken. Lieber der Tod als auf immer und ewig hier zu verrotten. Ein Reporter kam sie besuchen und stellte die Frage die allen auf der Seele brannte. "Warum?" Sams Antwort fiel erschreckend nüchtern und kühl aus. "Weil ich es konnte." Es war ironisch. Früher hatte sie sich vorgestellt wie es wohl sein mochte berühmt zu sein. Nun war sie es und sie fühlte absolut nichts dabei.
Ihr Anwalt konnte die Todesstrafe verhindern und Unzurechnungsfähigkeit durchsetzen. Die Jahre in der Anstalt zogen sich zäh dahin. Sie konnte nicht sagen wie oft sie untersucht und getestet wurde. Irgendwann glaubte sie dass sie nicht mehr als ein Versuchskaninchen war. Dann lernte sie einen neuen Pfleger namens Jeff kennen. Sie setzte ihr zweites Gesicht ein um ihn zu verführen. Er führte sie in den düsteren Keller, wo die ausrangierten Betten standen. Im Rahmen der Umstände, führten sie so etwas wie eine Beziehung und sie konnte sich von ihm nähren. Eines Tages sah sie dann ihre Chance gekommen und erwürgte ihn beim Liebesspiel. Sie zog die Klamotten des recht kleinen, schlanken Mannes an und nahm seine Schlüssel an sich. So gelang es ihr die Anstalt zu verlassen, indem sie den Sicherheitsmann am Eingang Jeffs Gesicht vorgaukelte.
Es fühlte sich komisch an wieder frei zu sein. Nun stand ihr praktisch die ganze Welt wieder offen. Erstmal hieß es aber untertauchen und nicht auffallen. Sie kam von A nach B indem sie trampte und den Leuten die sie mitnahmen das Gesichts eines unbekannten, freundlichen Mädchens zeigte und nicht das der berühmten Massenmörderin. Mit der Zeit wurde sie immer besser darin. Sie machte sich auch auf die Suche nach ihrer Mutter und wollte diese zur rede stellen, warum sie sie mit diesem Schwein von einem Vater im Stich gelassen hatte. Doch die Suche blieb erfolglos. Sie wollte nicht gefunden werden.
Samantha nahm Gelegenheitsjobs an. Meistens als Bedienung in Raststätten und Diner. Jobs für die meine keine große Qualifikation brauchte und bar bezahlt wurde. Es schlich sich beinahe wieder so etwas wie Normalität in ihr Leben ein, bis sie ihr weg nach New York City verschlug. Samantha hatte schon immer daran geglaubt dass es mehr zwischen Himmel und Hölle gab als das menschliche Augen sehen konnte. Sie war der lebende Beweis dafür, auch wenn die Therapeuten ihre Geschichten über Formwandler und Fähigkeiten als Wahnvorstellungen abtaten. Alles änderte sich im Jahre 2015 als die Vampire an die Öffentlichkeit traten. Dann kam die Sonnenfinsternis und Sam fühlte sich das erste mal nach so vielen Jahren wieder lebendig. Ihr dämonische Blut kochte förmlich, als sie bei den Ausschreitungen mitmachte. Es erinnerte sie daran wie sie früher mit ihrem Dad die Unruhen in L.A von 1992 im Fernsehen mitverfolgt hatte und sich wünschte dabei mitzumachen.
Es herrschten bürgerkriegsähnliche Umstände. Sam nahm alles was sie in die Finger bekam um es als Waffe zu verwenden und tötete was das Zeug hielt. Als sie dann am nächsten Morgen blutbesudelt aufwachte, wusste nur dass sie hier bleiben wollte. Hier war es spannend. So machte sie es sich in Manhattan heimisch. Sie bezirzte verschiedene Leute in ihrem Umfeld um an eine Wohnung und einen Job zu kommen. Sie hatte sogar jemand an der Hand bei dem sie schwarz Waffen kaufen konnte. Sie wollte mehr über diese Welt herausfinden. Sie hatte sie nie wirklich kennengelernt. Alle besonderen Wesen die in dieser lebten und ihr das Gefühl gaben nicht alleine zu sein. Kein Freak, kein Sonderfall mehr zu sein.
Samantha, Sam Hawthorne
Geburtstag & -ort | Alter:
Hightstown, New Jersey. 31.10.1978 demnach 39 Jahre
Alter laut Aussehen:
Sam sieht aus wie eine Teenagerin oder eine Frau in ihren frühen 20ern. Das liegt an dem dämonischen Blut welches sie langsamer altern lässt.
Rasse:
Halbdämon
Familie:
Mutter: Chelsea Thompson. Ein Sukkubus und Nachtklubtänzerin über die Samantha kaum etwas weiß. Sie verließ Samanthas Vater kurz nach der Schwangerschaft und er ließ nie ein gutes Haar an ihr. Auch wenn er von ihrem wahren Wesen nichts wusste. Samantha war schon immer neugierig mehr über sie zu erfahren und ist auch noch immer auf der Suche nach ihr.
Vater: Harlan Hawthorne. Vietnamveteran und Security. Zudem Samanthas erstes Opfer. Ein handlungsfähiger Alkoholiker der ein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter pflegte. Er sah immer ihre Mutter in ihr wenn er sie ansah und behandelte sie so oft mies. Ließ gerne seinen Frust an ihr aus, besonders wenn er getrunken hatte. Lediglich auf dem Schießstand kamen die beiden miteinander aus und Sam ließ ihn so lange leben wie er ihr nützlich war.
Wohnort:
Manhattan. Ein kleines ein Zimmer Apartment in einem Wohnkomplex. Etwas besseres kann sie sich nicht leisten.
Beruf:
Bedienung in einem Diner ein paar Blocks weiter. Ein Job bei dem kaum einer groß nachfragt war perfekt für Sam. Sie verdient zwar nur wenig, kann aber so über die Runden kommen.
Gesinnung:
Man kann Samantha durchaus als böse betrachten. Hat sie schließlich Freude am töten und manipulieren. Andere Menschen und Wesen beurteilt sie meist nach dem nutzen den sie für sie haben.
Charakter:
Samantha wirkt nach außen hin meistens ruhig und nachdenklich. Gelegentlich auch abweisend. Hin und wieder flirtete sie, entweder um mehr Trinkgeld zu bekommen, oder andere zu manipulieren. Man kann sie durchaus als durchtrieben bezeichnen und aufgrund ihrer Vergangenheit, hegt sie ein gewisses Misstrauen gegenüber der Gesellschaft. Sie besitzt eine schwarze, zynische Art von Humor und nimmt selten ein Blatt vor den Mund.
Aussehen:
Langes, dunkelbraunes Haar welches an den Spitzen blond gefärbt ist. Ein Nasenpiercing ziert ihre Nase. Ihr Kleidungsstile ist eher leger ( Wenn sie nicht gerade auf der Arbeit die typische Schürze einer Kellnerin trägt). Pullis, manchmal bauchfrei, Shirts mit Bandnamen und gerne auch Jeans mit Löchern. Ihre tiefbraunen Augen wirken beinahe schwarz und zwischen ihren Schulterblättern befindet sich ein Tattoo von einem Raben mit blutigen Schwingen.
Spezielle Begabung:
Da Sam zur hälfte eine Sukkubus ist, ist sie in der Lage einen Teil der Energie ihres Sexualpartners zu stehlen, um sich selbst zu stärken. Dann ist sie auch stärker, schneller und widerstandsfähiger als ein gewöhnlicher Mensch. Sie ist in der Lage leichte Halluzinationen hervorzurufen. Das bedeutet, wenn sie einer Person gegenübersteht und dieser in die Augen blickt, kann sie dafür sorgen dass die Person ihr Gesicht vergisst, oder in ihren Bann gezogen wird. Sie also sehr anziehend findet. Sie kann ihrem Opfer auch Angst machen, indem sie ihm eine verzerrte Version ihres Gesichts mit komplett schwarzen Augen zeigt. Diese Fähigkeit wirkt allerdings immer nur auf eine Person gleichzeitig und andere Dämonen oder mächtige Vampire sind dagegen immun. Zudem dürften auch mächtige Hexen dank ihrer magischen Fähigkeiten etwas entgegenzusetzen haben.
Stärken:
Samantha ist eine recht kreative Person, die gerne Gedichte von Edgar Allan Poe liest und auch selber welche schreibt. Auch zeichnet und malt sie gerne. Düstere Bilder vom Tod, Krähen oder anderen dunklen Motiven. Sie ist geübt im Umgang mit Schusswaffen und war hobbymäßig früher öfter auf dem Schießstand. Sie ist in der Lage andere zu manipulieren und für ihre Zwecke auszunutzen.
Schwächen:
Samantha ist geschwächt wenn sie längere Zeit keine Lebensenergie von anderen zieht. Auch wenn sie dies nicht zwingend zum überleben braucht, wie ein echter Sukkubus. Ihr Teint wird fahler und sie erschöpft schneller. Diese Energie beim Sex zu stehlen ist der klassische Weg. Allerdings funktioniert es auch wenn sie jemanden tötet und ihn dabei berührt. Die Lebensenergie geht so von dem sterbenden auf sie über. Zudem ist sie eine Massenmörderin, die Schwierigkeiten damit hat über längere Zeit den Drang des Tötens zu widerstehen.
Lebenslauf:
Samantha wuchs in Hightstown einem Kaff im Bundesstaat New Jersey auf. Ihre Mutter war ein Sukkubus, den ihr Vater auf einer abendlichen Tour durch die Kneipen kennenlernte. Sie arbeitete als Stripperin und fand gefallen daran ihre Gäste zu verführen und ihnen ihre Energie zu rauben. Der Vietnamveteran Harlan war allerdings zäh. Das beeindruckte sie und sie ließ sich auf etwas festeres mit ihm ein.
Als Sam dann allerdings zur Welt kam, bekam Chelsea leichte Panik da sie keinerlei Lust auf die Verantwortung hatte. Ihr zukünftiger Ex würde seine Freude mit dem Balg haben, denn er wusste ja nicht von dem dämonischen Blut welches in Samantha schlummerte. So stahl sie sich heimlich davon und hinterließ einen frustrierten Mann der nun alleine ein Kind großziehen musste. Harlan spielte kurz mit dem Gedanken Samantha den Behörden zu übergeben, doch er verdiente auch nicht die Welt und konnte das Kindergeld gut gebrauchen.
So wuchs das Mädchen in einem eher lieblosen Haushalt auf. Sie hatten nicht viel Geld und lebten am Stadtrand in einem alten, renovierungsbedürftigen Haus. Samantha spielte nur mit Puppen um ihnen die Köpfe abzureißen und die anderen Kinder im Kindergarten und später in der Grundschule, fanden sie unheimlich. Harlan war überfordert und trank öfter. Dann kam es schon mal vor dass er Sam schlug wenn sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hatte.
Zudem wurde Sam von den anderen Kindern an der Schule gemobbt weil sie arm und seltsam war. Ihr einziger Freund war ein schwarzer Rabe der hin und wieder auf ihre Fensterbank flog und sich von ihr füttern ließ. Dann entdeckten ihr Vater und sie doch eine Gemeinsamkeit. Er nahm sie zum Schießen mit und sie schien Talent dafür zu haben. Das waren die wenigen Momente bei denen es sich wie eine richtige Vater Tochter Beziehung anfühlte. Bis er eines Tages seinen Job verlor und auch noch auf andere Art und weise Hand an Sam legte.
Wie oft sie in ihrem dunklen Zimmer hockte, Nirvana oder Alice in Chains hörte und sich wünschte dass alles vorbei wäre. Nevermore. Mittlerweile befand sie sich schon in ihren Teenagerjahren und spürte etwas in sich aufkeimen. Sich für Jungs zu interessieren. Für die Mädels war sie das schießwütige, komische Mädchen und für die Jungs jemand mit dem man sich in geheimen einließ, weil Sam dinge tat die andere Mädels nicht taten. Zum Beispiel von ihrer Lebenskraft zu naschen.
Sie konnte ihre Gabe nicht genau benennen, sie kannte Übernatürliches nur aus Filmen und Büchern. Sie wusste nur dass sie anders war. Sie fühlte sich stärker, ausgeglichener. Bald bekam sie an der Schule den Ruf einer schlampe. Als die Cheerleaderqueen Tiffany sie einmal wieder verspotten wollte, zeigte sich zum ersten mal ihre Gabe Halluzinationen hervorzurufen. Sie blickte das Mädchen tief an und stellte sich vor eine dämonische Fratze zu haben. Für die Cheerleaderin war der Anblick real und sie bekam eine Panikattacke.
Zum ersten mal in ihrem Leben war Samantha cool und sogar Steven, der Schwarm von Tiffany, wollte mit ihr abhängen. Sie wusste nichts davon dass er sie schon lange beobachtete und zwar in form des Raben. Erst entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden, dann eine Beziehung. Zumindest so lange bis seine Tiffany nach und nach die Schule gegen die beiden aufbrachte. Sie streute weiter Gerüchte über Samantha und zog damit auch Stevens Ruf durch den Dreck, da er mit ihr zusammen war.
Schweren Herzens trennte er sich von Sam. Die er schon so lange interessant fand. Er hatte gute Aussichten. Wohlhabende Eltern die ihn unterstützen. Samantha würde da nicht reinpassen. Zudem verhielt sie sich seltsam und machte ihm irgendwie Angst. Er wusste nicht was er damit heraufbeschwor, denn Sam hatte schon länger düstere Fantasien. Solche in denen sie vollkommen die Kontrolle verlor und ein Blutbad anrichtete. Sie wollte Rache. Sie hasste Zurückweisungen. Konnte einfach nicht damit umgehen.
April 1995. Genau ein Jahr nach Kurt Cobains Tod. Ihr Vater schlief tief und fest, als das Armeemesser ihm die Kehle durchtrennte und er mit seinem Blut gurgelte. Samantha beobachtete diesen Anblick fasziniert. Sie hatte noch nie so viel Blut gesehen. Es geschah ihm recht. Nie wieder würden seine dreckigen Finger sie anfassen! Doch die Rechnung war noch lange nicht beglichen. Sie nahm ihn den Schlüssel für den Waffenschrank ab. Dort befand sich eine hübsche Shotgun. Sie steckte das Messer an den Gürtel und steckte das Gewehr mit samt Munition in eine Sporttasche die sie sich umhängte.
Die Schule in der verschlafenen Kleinstadt war auf sowas kaum vorbereitet. Samantha eröffnete sofort das Feuer als sie das Gebäude betrat. Manche bettelten um ihr Leben, andere rannten davon. Sie traute ihren Augen kaum, als sie Steven fliehen sah der sich in einen Raben transformierte. Ihr Geist musste ihr einen Streich spielen. Wäre nicht das erste mal. Nachdem sie blutbespritzt die Schule verließ, hatten zehn Schüler, ein Lehrer und der Hausmeister ihr Leben gelassen. Einige wurden verletzt. Beinahe apathisch ging Samantha nachhause.
Zuhause umklammerte sie, kniend, die Waffe. Hockte auf ihrem Bett, während nebenan ihr toter Vater lag. In der Ferne hörte sie die Sirene die immer näher kamen. "Isn't me, have a seed
Let me clip, your dirty wings…" Sang sie leise und erhob sich um zum Fenster zu gehen. Kurz meinte sie einen Raben vorbeifliegen zu sehen, ehe eine Stimme durch einen Lautsprecher sie aufforderte die Waffe fallen zu lassen und mit erhobenen Händen aus dem Haus zu kommen. Das Geräusch der nachlandende Waffe. Ein Polizist wurde schwer getroffen, ein andere eröffnete ebenfalls das Feuer. Dummerweise war er ein guter Schütze. Samanthas Welt verschwamm in dunkelrot, als die Kugel sie in den Kopf traf.
Sie versank in einen endlosen, verfickten Albtraum. Ein Rabe der sich mit blutigen Schwingen erhob. "Let me clip, your dirty wings…" Die Stimme ihres Vaters in ihrem Geist. "Immer wenn ich dich ansehe sehe ich sie. Mein kleines Mädchen. Komm zu Daddy..." Seine Berührungen, der alkoholgeschwängerte Atem. Schritte. Schritte über den Korridor der Schule. Hinterließen blutige Fußabdrücke. Tiffany drehte sich zu ihr um. Die hälfte ihres Gesichts fehlte. "Schätze jetzt bekomme ich wohl kein gutes Bild mehr für das Jahrbuch." Sie lachte. Emotionslos. "Beschissene, kleine Psycho Schlampe!" Hallte es in ihrem Geist wieder. Psycho, Freak, Schlampe. Steven sprach ruhig zu ihr. "Tut mir leid Sam, aber wir passen einfach nicht zusammen." Ablehnung, frustration. Zitternde Stimmen die um ihr Leben bettelten, Schreie, dann der dumpfe knall einer Schrotflinte und sie öffnete ihre Augen.
Sie lag drei Tage lang im Koma. Die Kugel hatte das Stammhirn zwar verfehlt aber dennoch ein Schädelhirntrauma ausgelöst. Sie sagten dass sie Glück hatte noch am Leben zu sein. Wenn man das Glück nennen wollte. Dann nahm man sie fest. Sie kam in eine psychiatrische Anstalt in New Jersey. Sam wusste dass es vorbei war. Sie war gefangen wie ein Vogel im Käfig. Sie würden sie nie wieder rauslassen und verhindern dass sie sich selbst das Leben nahm. Sie versank in Lethargie und wurde zudem mit Medikamenten ruhig gestellt. Im Aufenthaltsraum flimmerten die Nachrichten über den Fernseher. Weinende Eltern die nach Rache lechzten und die Todesspritze forderten. Samantha seufzte bei dem Gedanken. Lieber der Tod als auf immer und ewig hier zu verrotten. Ein Reporter kam sie besuchen und stellte die Frage die allen auf der Seele brannte. "Warum?" Sams Antwort fiel erschreckend nüchtern und kühl aus. "Weil ich es konnte." Es war ironisch. Früher hatte sie sich vorgestellt wie es wohl sein mochte berühmt zu sein. Nun war sie es und sie fühlte absolut nichts dabei.
Ihr Anwalt konnte die Todesstrafe verhindern und Unzurechnungsfähigkeit durchsetzen. Die Jahre in der Anstalt zogen sich zäh dahin. Sie konnte nicht sagen wie oft sie untersucht und getestet wurde. Irgendwann glaubte sie dass sie nicht mehr als ein Versuchskaninchen war. Dann lernte sie einen neuen Pfleger namens Jeff kennen. Sie setzte ihr zweites Gesicht ein um ihn zu verführen. Er führte sie in den düsteren Keller, wo die ausrangierten Betten standen. Im Rahmen der Umstände, führten sie so etwas wie eine Beziehung und sie konnte sich von ihm nähren. Eines Tages sah sie dann ihre Chance gekommen und erwürgte ihn beim Liebesspiel. Sie zog die Klamotten des recht kleinen, schlanken Mannes an und nahm seine Schlüssel an sich. So gelang es ihr die Anstalt zu verlassen, indem sie den Sicherheitsmann am Eingang Jeffs Gesicht vorgaukelte.
Es fühlte sich komisch an wieder frei zu sein. Nun stand ihr praktisch die ganze Welt wieder offen. Erstmal hieß es aber untertauchen und nicht auffallen. Sie kam von A nach B indem sie trampte und den Leuten die sie mitnahmen das Gesichts eines unbekannten, freundlichen Mädchens zeigte und nicht das der berühmten Massenmörderin. Mit der Zeit wurde sie immer besser darin. Sie machte sich auch auf die Suche nach ihrer Mutter und wollte diese zur rede stellen, warum sie sie mit diesem Schwein von einem Vater im Stich gelassen hatte. Doch die Suche blieb erfolglos. Sie wollte nicht gefunden werden.
Samantha nahm Gelegenheitsjobs an. Meistens als Bedienung in Raststätten und Diner. Jobs für die meine keine große Qualifikation brauchte und bar bezahlt wurde. Es schlich sich beinahe wieder so etwas wie Normalität in ihr Leben ein, bis sie ihr weg nach New York City verschlug. Samantha hatte schon immer daran geglaubt dass es mehr zwischen Himmel und Hölle gab als das menschliche Augen sehen konnte. Sie war der lebende Beweis dafür, auch wenn die Therapeuten ihre Geschichten über Formwandler und Fähigkeiten als Wahnvorstellungen abtaten. Alles änderte sich im Jahre 2015 als die Vampire an die Öffentlichkeit traten. Dann kam die Sonnenfinsternis und Sam fühlte sich das erste mal nach so vielen Jahren wieder lebendig. Ihr dämonische Blut kochte förmlich, als sie bei den Ausschreitungen mitmachte. Es erinnerte sie daran wie sie früher mit ihrem Dad die Unruhen in L.A von 1992 im Fernsehen mitverfolgt hatte und sich wünschte dabei mitzumachen.
Es herrschten bürgerkriegsähnliche Umstände. Sam nahm alles was sie in die Finger bekam um es als Waffe zu verwenden und tötete was das Zeug hielt. Als sie dann am nächsten Morgen blutbesudelt aufwachte, wusste nur dass sie hier bleiben wollte. Hier war es spannend. So machte sie es sich in Manhattan heimisch. Sie bezirzte verschiedene Leute in ihrem Umfeld um an eine Wohnung und einen Job zu kommen. Sie hatte sogar jemand an der Hand bei dem sie schwarz Waffen kaufen konnte. Sie wollte mehr über diese Welt herausfinden. Sie hatte sie nie wirklich kennengelernt. Alle besonderen Wesen die in dieser lebten und ihr das Gefühl gaben nicht alleine zu sein. Kein Freak, kein Sonderfall mehr zu sein.
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