S T O R Y

Seit die Shapeshifter ihren Anführer gefunden haben und sich immer mehr nach Fairness sehnen, spitzt sich die Lage zu. Shapeshifter formieren sich gegen die Vampire. Hexen suchen sich zu Zirkeln zusammen. Die Situation in New York ist angespannt. Manche munkeln, dass ein Krieg ausbrechen könnte.

BITTE LEST DIE NEWS DAZU!
P L O T

Der 2. Akt
Der vampirtötende Virus wurde von der Division neu spezifiziert. Die Genesis konnte die einzigen Fälle in sofortige Quarantäne verweisen.

Witches
Hexen werden aktiver. Ein bösartiger Zirkel sucht nach seinen Verrätern, die sich neu formieren, um seinen Untergang hervor zu bringen.
I N P L A Y

Oktober 2016 - März 2017

WETTER IN NEW YORK

ACHTUNG!
Shifter gegen Vampire // Lazaruskinder auf freiem Fuß // Zahl vampirneugieriger Touristen 2017 bei 73,5 Mio.
T E A M

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Ava Upton
#1
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Ava Emilia Upton
Just a normal Life?
* * *
Name:
Ava Emilia Upton. Spitznamen? Nun, das ist ziemlich bescheuert oder? Ava ist ja noch nicht kurz genug oder wie? Naja gut, es gab Leute an der Highschool die mich Ave nannten aber das war es dann auch schon. Weitere Spitznamen gab es nur von meinen Eltern und wenn ich die nennen würde, müsste ich euch töten. Ehrlich! Außerdem sind die längst verjährt!

Geburtstag & -ort | Alter:
Geboren wurde ich im am 05. November 1995 und bin somit vor nicht allzu langer Zeit 21 Jahre alt geworden. Geboren wurde ich als waschechter Skorpion und hey, lasst euch nicht den Quatsch erzählen der ständig über Skorpione gesagt wird: Ich bin nicht nachtragend und ich bin auch nicht total falsch oder sowas. Und abgesehen davon weigere ich mich das zu glauben das einst ein Mitschüler mir sagte, nämlich das Skorpione und Spinnen artverwandt wären. Ich hasse Spinnen! Ich wurde in Glasgow geboren und habe bis vor meinem Studium auch dort gelebt, habe dort die Highschool besucht. Das ich nach New York zum Studieren konnte hat wohl mehr damit zu tun, dass die New York University eine sehr angesehene Universität ist, in der die Kurse für englische Literatur sehr sehr gut sein sollen. Naja das und... ach das ist eine lange Geschichte.


Rasse:
Rasse? Wie Rasse? Achso, ja ich habe gehört das es in New York Vampire gibt und ja, es gab eine sehr gewaltige Diskussion mit meiner Mutter ob ich wirklich hierher kommen soll, um zu studieren. Aber seien wir ehrlich, wenn Vampire in New York leben, leben sie vermutlich überall auf der Welt. Auch in Glasgow und wenn wir ganz ehrlich sind, gibt es hier in New York zumindest Regeln, die dafür Sorgen, das man nicht von Ihnen getötet wird. Ich kann ja einen sehr weiten Bogen um sie herum machen, damit eben nichts passiert, nicht wahr? Naja, zumindest versuche ich das. Ich selbst bin nämlich ein absolut normaler Mensch. Keine Fähigkeiten wie in irgendwelchen Comics oder Fantasybüchern.

Familie:
Evelin Upton
Mutter - Bedienung in einem Imbiss - geschieden
Meine Mutter gibt sich Mühe. Doch ehrlich. Ich weiß das. Ich habe aber auch das Gefühl das sie mir vieles nicht erzählt. Zum Beispiel weiß ich nicht wirklich warum Dad und sie sich getrennt haben. Irgend etwas stimmt nicht. Aber immer wenn ich Mum darauf anspreche wird sie launisch und wiegelt ab. Wir hatten mal ein richtig gutes Verhältnis miteinander aber gerade in den letzten Jahren geraten wir auch öfter mal aneinander. Es scheint so als ob sie mich beschützen will und mir gleichzeitig nicht sagen möchte wovor. Ich hasse Heimlichtuereien! Sie war auch nicht besonders begeistert davon das ich nach New York zum Studieren fahren wollte. Das wiederum verstehe ich.

Edward Upton
Vater - Maurer - geschieden - kein Kontakt
Scheidungen sind immer scheiße. Besonders scheiße sind sie wenn sich ein Elternteil gänzlich aus dem Staub macht. Mein Dad und ich waren früher ein Herz und eine Seele. Was dann passiert ist, ist mir irgendwie schleierhaft. Okay okay, es ist nicht so als ob ich es nicht hätte kommen sehen. Sie haben häufiger gestritten, mein Dad blieb öfter weg. Irgendwann habe ich einmal einen Streit mitbekommen, bei dem es darum ging, das einer dem Anderen Betrug vorwarf. Also so richtig mit Affähre und so. Aber das kann ich mir nur schwer vorstellen. Eines Tages verkündete Dad dann das er ausziehen würde. Er zog weg und ich sah ihn nie wieder. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, das er mir nicht fehlt. Er fehlt mir verdammt stark. Aber andererseits scheine ich ihm nicht zu fehlen. Mum sagte mal Dad hätte sich von uns beiden getrennt, das ich aber keine Schuld daran hätte. Er wüsste nicht was er da täte. Wie auch immer: Dad hat Schottland verlassen und ist irgendwohin gezogen. Wo hin genau das weiß ich nicht mal und oftmals glaube ich das es vielleicht besser so ist, das ich es nicht weiß.

Mary Upton
Tante "Marple" - Hausfrau und schrullig
Tante Marple - nicht Maple - habe ich nur so genannt, weil sie irgendwie wie das Ebenbild von Miss Marple wirkt, nur eben in jünger. Sie redet auch so, ist nur ziemlich zerstreut. Sie ist die ältere Schwester meiner Mutter, aber hat vor etwa fünf Jahren einen Schlaganfall erlitten. Sie hat diesen ziemlich gut weg gesteckt, aber im Kopf ist irgend etwas anders geworden. Sie ist schrullig geworden und manchmal etwas durcheinander. Ich hab sie dennoch unsagbar lieb. Sie macht tolle Kekse!

Tyriq Lymondt
Vampir - noch Unbekannt - heimlicher Gönner der Familie Upton - Vorfahre
Ava hat keine Idee davon das sämtliche ihrer Chancen nur daher rühren, weil ein unbekannter "Sponsor" sie finanziell unterstützt und ihr und ihrer Mutter Geld zukommen lässt. Seiner Hilfe ist es auch zu verdanken, dass sie nach New York reisen konnte um dort ein Studium in New York anzufangen. Sie hat Bestnoten, aber leider kein Stipendium. Da Ava kein Dummkopf ist und sich ausmalen kann, dass ihre Mutter das alles nicht alleine finanziell stemmen kann, hat sie begonnen Nachforschungen anzustellen und ist mit ein paar kleinen Kniffen und Tricks auf den Namen "Tyriq Lymondt" gestoßen. Von da aus war es nicht so schwer, herauszufinden, dass sich besagter Mister Lymondt in New York aufhalten und in einer sogenannten Genesis Corporation arbeiten soll. Eine sehr große Firma, die jedoch leider wohl als Hauptklientel Vampire beschäftigt. Ava ahnt noch nicht, dass Tyriq nicht nur risikosuchend, sondern tatsächlich selbst Eigentümer von Fangzähnen ist, andernfalls wäre sie wohl nicht so neugierig ihn aufsuchen zu wollen.


Wohnort:
Ich wohne in Greenwich Village, das ist direkt an der Universität in einer Studenten WG mit drei weiteren Studenten. Greenwich Village befindet sich in Manhatten. Hier ist alles so riesig und beschäftigt, es ist einfach Wahnsinn.

Beruf:
Ich bin Studentin mit dem Schwerpunkt Schriftstellerei und ja das gibts! Einen Nebenjob, so wie die meisten Studenten habe ich nicht. Ich wollte öfter mal einen suchen aber meine Mum meint das ich mich voll und ganz aufs Studium konzentrieren soll und wenn ich irgendwann eine erfolgreiche Schriftstellerin bin - und ja das ist mein Traum - dann könnte ich ihr alles zurück zahlen. Oft habe ich mich gefragt, wie sie das alles managt, aber ich bin dabei es allmählich heraus zu finden.

Gesinnung:
Ich habe noch Niemanden umgebracht, meine Phase in der ich aufgrund einer Mutprobe einen Lippenstift gestohlen habe ist vorbei. Im Großen und Ganzen bin ich, denke ich, gut?!?


Charakter:
Meine Familie meinte einst, ich wäre ein aufgewecktes, kontaktfreudiges und energiegeladenes Persönchen. Man mag kaum glauben das so viel Energie in mir steckt, weil ich glaube ich, ziemlich unauffällig und eher zierlich und klein bin. Ich bin recht aufgeschlossen, kann durchaus eine große Klappe haben, wenn es die Situation erfordert, bin aber nicht wirklich frech. Ich bin zielgerichtet und leidenschaftlich, kann aber ebenso nachdenklich sein. Ich bin sehr neugierig und das ist kein Witz. Heimlichtuereien und Lügen mag ich überhaupt nicht. Wenn ich das Gefühl habe, das mir Jemand etwas verheimlicht, dann kann ich gar nicht anders als heraus finden zu wollen was los ist. Ich bin ein sehr loyaler Mensch, wenn es um Freunde und Leute geht, die mir ans Herz gewachsen sind. Zudem verfüge ich über eine viel viel zu große Fantasie und verfalle manchmal ins Träumen. Das hilft mir irgendwie beim Schreiben. Ich habe immer mein Notizbuch dabei in dem ich meine Ideen und kurze Texte aufschreibe. Irgendwann wird es vielleicht mein erster Roman, wer weiß?!? Mein Notizbuch ist mein größter Schatz und niemals darf irgendwer es in die Hände bekommen. Ich glaube viele denken, ich schleppe mein Tagebuch herum oder sowas, denn ich achte wirklich auf meine Notizen wie eine Löwenmutter auf ihre Jungen. Ich kann manchmal ziemlich trotzig und stur sein und ich sehne mich ein bisschen nach Abenteuer. Wer tut das nicht? New York ist eine riesige Stadt, sie kann Angsteinflößend sein, ich jedoch finde sie eher spannend und die Vampire? Naja, ich bin hin und her gerissen. Meiner Mum habe ich versprochen, dass ich einen weiten Bogen um sie herum mache, aber irgendwie faszinierend sind sie dennoch. Ich kann ja gucken, so... von Weitem eben.

Aussehen:
Es gibt Personen, die mich als hübsch bezeichnen, aber ich weiß nicht ob das wirklich zählen sollte, weil das vorwiegend meine Mum tut und Mütter müssen einen ja hübsch nennen oder? Ich glaube, es gibt keine junge Frau, die sich selbst als absolut gut empfindet. Irgend etwas stimmt doch immer nicht. Ich mag meine Füße nicht, was sicherlich lächerlich klingt, aber ich hasse daher offene Schuhe. Füße sind generell irgendwie nicht schön oder?
Nun, ich bin jedenfalls schlank und eher zierlich. Meine Haare sind glatt und lang. Sie sind dunkelbraun und ziemlich oft trage ich sie offen oder binde sie zu einem Zopf oder einem "Messy Bun" hoch. Hauptsache das Haar stört nicht. Insbesondere wenn ich schreibe, stören sie, was zur Folge hat, dass sie häufig zusammen gebunden sind, weil ich eben in fast jeder freien Minute, wenn ich alleine bin schreibe. Ich bin eine der wenigen Mädels, die ein Pony tragen, irgendwann war das mal in. Ich glaube mittlerweile ist es schon wieder out. Das Pony fällt leicht fransig und sieht somit ein wenig frecher aus. Das gefällt mir irgendwie. Meine Augen sind dunkelbraun, manch einer behauptet sogar das sie fast schwarz wären, das ist aber total Banane!: Sie sind dunkelbraun. Nicht schwarz. Schwarze Augen haben Monster in Filmen! Ich bin im Übrigen gerade einmal 1,60 m groß und eher zierlich. Das ist auch sowas, was mich stört. Ich wäre gerne größer. Ich mag es nicht, das Leute Witze darüber machen wie niedlich klein ich doch wäre. Das ist ätzend! Andererseits hat es etwas für sich wenn man so klein ist das man überall durch huschen kann. Niedlich. Ich glaube, Viele halten mich optisch für niedlich, was zumindest praktisch ist, wenn man gerade etwas will und einen Hundeblick aufsetzt. Nicht das ich das je tun würde. Naja gut, okay. Ich hab das ziemlich perfektioniert und bisher hat es immer ganz gut geklappt.

Meine Kleidung ist eher gewöhnlich. Ich trage normale Shirts und Pullover in eher bequemerer Art. Am liebsten mag ich Jeans in allen Variationen und die besten Schuhe die man tragen kann, wenn es nicht gerade kalt ist, sind natürlich Chucks oder Sneakers. Hauptsache bequem und gerne in schwarz, grau oder blau, weil das meine Lieblingsfarbe ist. Also blau und ich irgendwie nicht so den Faible dafür habe in kunterbunter Kleidung herum zu laufen. Ich gehe im Übrigen auf Fremde eher zu, bin irgendwie extrovertiert, glaube ich.

Spezielle Begabung:
Ich habe früh angefangen zu lesen und zu schreiben. Ich schätze daher, kann ich mich sprachlich sehr gut ausdrücken. Literatur war mein Lieblingsfach und Kurzgeschichten schreiben mein Hobby. Alles in Allem weiß ich also schon mit recht vielen Wörtern umzugehen und ich habe irgendwie eine Art an mir, die Andere mitreißt.

Stärken:
Stärken zu beschreiben ist nicht einfach. Ich weiß, dass ich sehr fantasievoll bin, das ich auf Andere leicht zugehen kann, das ich zielstrebig bin und weiß was ich will. Ich bin eine sehr loyale Freundin und denke eher positiv. Meistens zumindest. Vielleicht zeige ich auch nur nicht so gerne, wenn es mir schlecht geht und halte stetig den Kopf oben, weil es besser ist, als wenn man sich gänzlich gehen lässt. Das ist mies und es bringt Niemanden weiter. Ich bin Jemand dem es nicht schwer fällt mit anderen Menschen anzubandeln. Ich bin schnell mitten im Geschehen und knüpfe ganz gut Freundschaften. Das war schon immer so gewesen. Selbst als kleines Kind. Ich habe keine Scheu davor zurück gewiesen zu werden. Jede vertane Chance bereut man doch später, wenn man mal alt und grau ist. Ich sehe mich selbst gerne als unbeschriebenes Blatt. Ich bin noch jung und gerade einmal dabei mein Leben zu leben. Ich kann noch so vieles machen und ich will es auch machen. New York ist vielleicht eine viel größere Chance als ich dachte. Ich will es in jedem Falle ausprobieren und sehen wohin mich der Wind so trägt.

Schwächen:
Ich kann trotz das ich an sich ein umgänglicher Mensch bin sehr trotzig und stur sein. Wenn ich etwas will, weiß ich das ich es will. Wenn ich etwas nicht will, weiß ich es aber eben auch. Ich lass mich nicht gern zu etwas zwingen und wenn meine Mum mir etwas verboten hat früh, dann war es eher interessanter als das ich mich davon hätte zurück halten lassen. Zudem bin ich zu risikofreudig. Ich meine, ich bin mal auf einen verdammt hohen Baum geklettert, weil ich wegen einer Mutprobe etwas aus dem Lehrerzimmer stibitzen sollte und hätte mir dabei fast den Arm gebrochen. Das war aber egal, weil es irgendwie spannend war und weil ich nicht der Typ bin der sich von so etwas einschüchtern lässt. Dennoch hat mir mein Dad öfter gesagt, das wenn ich nicht mal vorsichtiger werde, ich mir irgendwann das Genick brechen würde. Vielleicht ist da etwas dran, aber wie gesagt: vertane Chancen und so! Ich will was erleben und dafür muss man eben Risiken eingehen oder? Manchmal ist meine Fantasie auch eher eine Schwäche. Ich meine meine Ansichten können ziemlich verkorkst sein. Ich glaube vor lauter Bücher und Geschichten hab ich mich selbst für sämtliche Beziehungen kaputt gemacht. Ich hatte schon Partner, aber irgendwie erreichen die nie das was meine Fantasie gerne hätte und irgendwie glaube ich ist es auch seltsam wenn man mit 21 Jahren manchmal im Bett liegt und Schatten ansieht wie ein kleines Kind und herausfindet, was welchen Schatten wirft, weil man irgendwie meint das da was verdammt gruselig aussieht. Vielleicht doch eine Gabe? Nein, ich glaube eher nicht. Und ich hasse Spinnen! Wirklich! Definitiv. Diese Wesen kommen aus der Hölle. So viele Beine braucht kein Wesen der Welt. Gut, es gibt noch Tausenfüßler, aber die sind trotzdem nicht so bäh, wie Spinnen. Soll heißen, ich glaube ich kann ziemlich hysterisch werden, wenn ich diese Viecher sehe.

Lebenslauf:
Meine Story.
Ist nicht so das es total das Buchmaterial wäre. Ich meine, ich bin weder von einer radioaktiven Spinne gebissen worden, noch habe ich heraus gefunden das ich von einem anderen Planeten bin. Ich weiß auch gar nicht ob ich das wöllte. Mein Leben ist bis hierhin ziemlich normal verlaufen.

Gut, okay. Meine Mum hat lange versucht ein Kind zu bekommen. Schwanger wurde sie selten und wenn sie es wurde, dann hat sie es verloren. Irgendwann hieß es, sie könne gar keine Kinder bekommen und dann urplötzlich war ich da. Und damit der ganze Stolz meiner Mum und meines Dads. Das sprichwörtliche Wunder sozusagen. Oftmals hat meine Mum mir gesagt, wie froh sie ist mich zu haben und einmal hat sie sich sogar dazu durch gerungen mit mir darüber zu sprechen. Es scheint ein sehr schmerzhaftes Thema zu sein und ich kann mir nicht vorstellen was sie durchlebt haben musste, auch wenn es immer recht früh während der Schwangerschaft passierte, so ist das doch etwas das man nicht so einfach vergisst und das einem nichts ausmachen würde.

Also: Geboren und aufgewachsen bin ich in Glasgow. Ich bin also eine waschechte Schottin. Nicht das das irgendwie besser wäre als eine waschechte Französin, eine waschechte Griechin oder eine waschechte Amerikanerin zu sein. Ich war ein absolutes Wunschkind. Meine Eltern haben eine ganze Weile versucht ein Kind zu bekommen, aber irgendwie hat das nie funktioniert und dann endlich war eben ich da. Und ich war der ganze Stolz meiner Familie. Meine Tante Marple liebte mich, meine Mum liebte mich und mein Dad war ganz vernarrt in mich.

Ich wuchs also behütet und geliebt auf. Ich lernte laufen, sprechen, wurde stubenrein. Eben all das was kleine Kinder so tun und dann begann meine Mum mir im Alter von drei, vier Jahren das Alphabeth und das Zählen bei zu bringen. Das Zählen war nicht ganz so meins, weil ich schon damals nicht verstand warum jede Zahl so hieß wie sie hieß und warum man sie nicht einfach anders anordnen konnte. Vielleicht wollte die vier gar nicht vor der fünf sein und so! Ich meine okay ich war ein Kind und ich hatte von klein auf eine ziemlich gewaltige Fantasie. Buchstaben jedoch liebte ich, ebenso wie Wörter. Nachdem ich solche Worte wie Happa Happa, Mama, Daddy und Dada kannte begann ich schließlich größere Worte zu lernen und in Nullkommanix war ich interessiert an die Wörter die man mir eigentlich gar nicht zutrauen wollte. Ich konnte schon früh kompliziertere Texte lesen und war total wissbegierig. Ich fragte meine Mum oft was welches Wort bedeutete und merkte es mir. Ich war ziemlich gut darin. Sprache interessierte mich ungemein.

Als ich in die Schule kam war ich so neugierig und wissbegierig das ich tatsächlich etwas leicht streberisches an mir hatte. Aber ganz ehrlich? In dem Alter spielte das nur wenig eine Rolle, weil viele Kinder am Anfang noch vieles wissen wollen und später habe ich es ganz gut hingekriegt nicht zu offensichtlich der Streber zu sein. Ich war einer, sagen wir es ehrlich aber ich schaffte es mich nicht in diese Kategorie einordnen zu lassen, indem ich eben auch bei Partys und in Gruppen mit dabei war. Ich war schon immer recht kontaktfreudig und ging auf Andere zu.

Zum Unmut meiner Eltern war das schon als Kind so. Ich ging von Haus zu Haus, klingelte an der Türe und fragte ob es Kinder zum Spielen für mich gäbe. Daher kannte mich auch Jeder in unserem Häuserblock und mochte mich. Ein Glück das kein Serienkiller in unserer Nachbarschaft lebte, nicht wahr? Das Dumme ist das heutzutage noch Leute in Glasgow nahe unseres Hauses wohnen, die mich als kleinen Hosenscheißer kennen und die mich heute noch betütteln oder aber seit der Trennung meiner Eltern bemitleiden. Nicht das das nötig wäre. Wie ich schon sagte hatte ich auch eine gewaltige Fantasie und hielt irgendwie auch alles für möglich. Ich weiß noch das wir mal in der Nähe von Loch Ness einen Tagesausflug gemacht haben. Ich wollte unbedingt dorthin, weil ich glaubte das Seeungeheuer Nessie zu finden und ich war so enttäuscht als nichts geschah und wir abends wieder nach Hause mussten.

Eine beste Freundin habe ich im Übrigen auch. Wir lernten uns in der ersten Klasse kennen. Das lief ziemlich einfach ab mit den Worten: Willst du mein Freund sein? Und einem simplen "Ja!". Wir gingen zusammen in die Schule und waren bis zuletzt ein Herz und eine Seele. Ihr Name ist Vicky und Vicky und ich waren sowas wie getrennte siamnesische Zwillinge. Sie liebte Fantasy und ich war ziemlich gut darin mir Fantasygeschichten auszudenken. Wir sponnen oftmals herzlich herum.

Was passiert ist? Das Leben! Vicky wollte oder sollte in die Kanzlei ihres Vaters gehen nachdem sie den Schulablschluss hatte und ich wollte eben Schriftstellerin werden. Wir schreiben uns und telefonieren miteinander, texten uns via Handy zwischendurch. Es ist still um sie geworden. Vielleicht sollte ich ihr einmal einen Besuch abstatten.

Nun aber wo waren wir? Bei meiner Schulzeit. Als ich 15 war ging ziemlich viel in meinem Leben schief. Mein Vater und meine Mutter ließen sich scheiden und mein Vater ließ keinen Zweifel daran das er mit uns beiden nichts mehr zu tun haben wollte. Er behauptete das meine Mutter ihm fremd gegangen wäre, ich bin mir sogar ziemlich sicher das er in Frage gestellt hat, ob ich seine Tochter bin. Das ist totaler Bullshit. Meine Mutter würde nie so etwas tun und doch weiß ich nicht wirklich was schief gelaufen ist. Meine Eltern hatten sich schon zu vor ziemlich häufig gestritten, doch was genau der Grund war hat mir meine Mum nie wirklich verraten. Im gleichen Jahr in dem meine Eltern sich scheiden ließen, erlitt meine Lieblingstante Marple einen Schlaganfall. Ich weiß das wir tagelang im Krankenhaus bei ihr waren und nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde und nach Hause kam war meine Mum ständig in ihrer Nähe um ihr zu helfen. Es war eine schwere Zeit. Ich musste mit so vielem Klar kommen, das ich geglaubt habe es würde nie wieder etwas gut werden. Es wurde aber besser: Marple ist soweit wieder gesund geworden, nur ein wenig schrullig ist sie immer noch und meine Mum und ich wuchsen nach der Trennung meiner Eltern mehr und mehr zusammen.

Eigentlich alles gut also. Dumm nur das da etwas war, etwas das ich nicht wusste und das meine Mum mir einfach nicht sagen wollte. Sie hatte Geheimnisse vor mir und ich begann allmählich ziemlich skeptisch zu werden. War doch etwas an den Vorwürfen meines Vaters dran? Meine Mum hat früher nur den Haushalt geschmissen, heute jobbt sie in einem Imbiss und ich weiß das ihr Lohn ziemlich mies ist. Trotzdem sprach sie von Studium und meiner Zukunft. Ebenso schien es uns auch sonst an Nichts zu fehlen. Ich verstand nur nicht ganz warum. Ich bin ja nicht dämlich. Hatten wir was geerbt? Hat meine Mum einen Zweitjob, von dem ich nichts weiß. Irgend etwas stimmte nicht und je häufiger und mehr ich sie fragte, desto mehr gerieten wir in Streit. Ich weiß ich sollte es lassen, sollte nicht immer wieder nachhaken, aber es brachte mich schier um nicht zu wissen was sie mir verschwieg. Ich befürchtete schon etwas Schlimmes. Ich habe schon meinen Dad verloren, ich möchte nicht auch noch meine Mum verlieren. Klar, ich bin erwachsen und muss mein eigenes Leben leben, aber das heißt ja nicht das meine Mutter mir egal wäre.

Die Gedanken waren jedoch irgendwann weit weg als ich mich mehr und mehr in die Schriftstellerei zu werfen begann und entschied das ich auch Literatur studieren möchte. Klar, das Beste was dir passieren kann ist das du eine Geschichte schreibst und sie einfach gut ankommt, doch deine Chancen steigen mehr, wenn du weißt wie man mit der englischen Sprache umgehen muss. Ich habe nicht mehr gefragt, habe versucht nicht neugierig zu sein, bis ich schließlich eines Tages bei ihr mein Notizbuch liegen gelassen habe. Meine Mum war auf der Arbeit und ließ mich wissen das sie es zusammen mit anderen Papieren in eine Schublade verstaut hatte. Nur welche Schublade hat sie mir nicht verraten. Ich suchte also danach und stieß schließlich auf Kontoauszüge mit Zahlen die unmöglich von einem Imbissjob stammen können. Das machte mich neugierig. Ich forschte nach, verfolgte zurück soweit es möglich war, woher das Geld kam. War das das Geheimnis das meine Mutter hatte? Das würde ich wohl herausfinden, wenn ich ans Ende der Spur komme. Und irgendwann war da dieser Name: Tyriq Lymondt. Ein Name, den ich noch nie gehört habe. Hatte meine Mum doch eine Affähre? Was stimmte in meiner Familie nicht? Das musste ich herausfinden und somit war New York eine Idee die sich mehr und mehr in meinem Kopf fest setzte, da dieser Fremde hier arbeiten soll. Nebenher ist die Uni in New York eine sehr gute.

Avatar:Hanna Marks Regeln: Ja/Weitergabe:Nein
Volljährig:Ja
Wie bist du hierher gelangt: Wiederholungstäter




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